Kalibrierung und Kompensation von Mess- und Werkzeugmaschinen durch Lasertracker und LaserTRACER

TRAC-CAL ist ein hochgenaues Verfahren zur räumlichen Kalibrierung von Werkzeugmaschinen und Messmaschinen. Die einfache und schnelle Anwendung, die Flexibilität und die überragende Genauigkeit machen TRAC-CAL zum idealen Verfahren für Maschinen beliebiger Größe.

TRAC-CAL basiert auf der ausschließlichen Verwendung der Laserwellenlänge.

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Das Verfahren kommt vorzugsweise mit dem speziell entwickelten LaserTRACER oder LaserTRACER-MT zur Anwendung. Bei sehr großen Maschinen (>5 m Achslänge) kann auch der Einsatz von konventionellen Lasertrackern (LEICA, FARO) erwogen werden. Die Dauer einer kompletten Maschinenkalibrierung beträgt nur 1-3 Stunden. Die Durchführung des Verfahrens erfordert keinerlei Feinausrichtung und lässt sich nach kurzer Einweisung auch durch erfahrene Maschinenbediener durchführen. Nach wenigen Schritten können aus dem Messdatensatz alle systematischen geometrischen Abweichungen der kartesischen Achsen berechnet werden:

  • Positionierabweichung
  • Geradheit (horizontal und vertikal)
  • Nicken
  • Gieren
  • Rollen
  • Rechtwinkligkeit der Achsen zueinander


So funktioniert TRAC-CAL

Die Anwendung von TRAC-CAL ist einfach: Reflektor in den Werkzeug- oder Tasterhalter einsetzten, LaserTRACER oder Lasertracker mehrfach nacheinander freihändig auf die Maschine stellen und die Maschine jeweils einen vordefinierten Pfad abfahren lassen.



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Der Laserstrahl folgt dem Reflektor automatisch. Ausrichtung, Justierung, Realisierung einer Hardware-Schnittstelle: Das alles ist nicht mehr notwendig! In 1-3 Stunden sind die Geometrieabweichungen vollständig erfasst und können zur Korrektur verwendet werden.

Eine bedienerfreundliche Software unterstützt Sie bei der Interpretation und Dokumentation der Daten.



Mit der Software wird die Messtrategie geplant, werden die Messungen durchgeführt und die Ergebnisse berechnet. In einem integrierten Simulationsmodus lassen sich auch normgerechte Überwachungsmessungen gemäß DIN/ISO 10360 simulieren.

 

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Vergleich mit unabhängigen Verfahren

Das Verfahren wurde an der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig und dem National Physical Laboratory (NPL) in Großbritannien entwickelt und verifiziert und wird dort für die Kalibrierung von hochgenauen Messmaschinen eingesetzt. Bewährt hat sich das Verfahren ebenfalls an Werkzeugmaschinen. Ein Vergleich mit unabhängigen Referenzverfahren (Zerodurlochplatten) zeigt Übereinstimmungen im Sub-Mikrometer-Bereich. Die Richtigkeit und Aussagekraft von Messungen wurde auch an Horizontalarm-KMG bei namhaften Automobilunternehmen durch unabhängige Messungen bestätigt.

 


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